Das Gold des Westens fließt nach Asien

(Gold is Geld, alles andere ist nur buntes Papier )

Auf dem Goldmarkt stehen sich zwei Extreme gegenüber: einerseits der westliche Markt, der zwar den Preis bestimmt, seit einigen Jahren aber von Spekulanten an den Terminbörsen und börsengehandelten Fonds (ETF) dominiert wird. In der anderen Ecke stehen mehrere Milliarden Privatanleger und die Regierungen (Notenbanken) Asiens, die physisches Gold „verschlucken“ wie ein schwarzes Loch. Im vergangenen Jahr, als der Goldpreis um bis zu 28 Prozent eingebrochen ist, ist die Nachfrage nach physischem Gold in China gleichzeitig um mehr als 30 Prozent in die Höhe gegangen. Noch nie hat die Volksrepublik so viel Gold importiert: Rund 1100 Tonnen waren es 2013 – und das sind nur die Zahlen der Importe über Hongkong. Die Goldbörse von Schanghai, deren Bedeutung stark wächst, lieferte nach eigenen Angaben zusätzlich rund 2200 Tonnen Gold an Kunden aus – das ist praktisch die gesamte Minenproduktion eines Jahres…..

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