USA: Aufstand der Hungerlöhner

Washington. Wenn man der Protestbewegung der amerikanischen Kellnerinnen, Fleischlaberl-Brater, Garköche und Geschirrabwäscher ein Gesicht geben wollte, böte sich jenes von Nyah Potts trefflich an. Die 29-jährige alleinerziehende Mutter arbeitet seit einem halben Jahr in einem der Schnellimbisse im Ronald Reagan Building, einem Regierungsgebäude in der Hauptstadt Washington. Pro Stunde verdient sie 3,50 Dollar. An guten Tagen kommen 30 bis 40 Dollar Trinkgeld dazu. An schlechten Tagen allerdings reicht der Schmattes gerade einmal für die Fahrscheine zur jeweils rund einstündigen An- und Abreise an ihren Arbeitsplatz. Vom Plan, sich das Geld für das letzte Semester ihres Psychologiestudiums zusammenzusparen, hat sich die junge Frau verabschiedet. „Ich bin nicht arm geboren“, sagt Potts zur „Presse“, ihr Baby…..

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