NSA-Spionage Spanien warnt Amerika vor „roter Linie“

Schockiert nehmen die Spanier zur Kenntnis, dass auch sie millionenfach ausgespäht worden sein sollen. Weil Spanien mit der NSA eng zusammenarbeitet, agierte die Regierung Rajoy bislang verhalten. Jetzt ist die Empörung über den Verbündeten umso größer. Der amerikanische Botschafter in Spanien, James Costos, ist auf Weisung von Ministerpräsident Mariano Rajoy am Montag in das Madrider Außenministerium einbestellt worden. Er sollte dort zu Medienberichten Stellung nehmen, wonach auch Millionen Spanier, darunter Politiker, vom Geheimdienst NSA bespitzelt worden seien. Nach einem am Montag von der Zeitung „El Mundo“ veröffentlichten Artikel des Bloggers Glenn Greenwald sollen allein zwischen Dezember vorigen und Januar dieses Jahres mehr als 60 Millionen Telefonanrufe, SMS-Nachrichten und E-Mails mit…..

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